Wieso CDC-Fliegen?

Vorweg, wieso ich heute fast nur noch mit CDC Fliegen fische. Marc Petitjean hat mich mit seinen Fliegen respektive seinen Techniken der Fliegenbinderei schon vor Jahren überzeugt. Seine Tools sind für mich unschlagbar. Der Dank geht also an Marc.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen sind CDC Federn die besten, um verschiedene Arten von Fliegen zu binden. Warum?

Die Federn (Entenfedern) haben besondere Eigenschaften. Sie sind enorm leicht, sie sind für Körper und Flügel geeignet. Es können damit alle Arten von Fliegen gebunden werden (Trocken, Nymphe, Nass, Streamer).

Ihr könnt die Körperdicke selber bestimmen, indem ihr 1, 2 oder 3 Federn gleichzeitig um den Körper wickelt. Genau so für die Flügel, auch hier könnt ihr natürlich die Menge an Federn selber bestimmen. Man kann konische, zylindrische Körper etc. binden. Ich habe in meiner Fliegendose also zum Beispiel Sedges (auch Caddis-Fliegen oder Köcherfliegen genannt) in verschiedenen Grössen und mit unterschiedlichem Anteil von Federmaterial.

Weitere Vorteile von CDC Federn

Es können Fliegen in allen Grössen gebunden werden, auch sehr kleine Caddis-Fliegen oder Maifliegen.

Es braucht keine Klebstoffe. Ich verwende einzig etwas Kopflack zum Abschluss, um den Knoten zu sichern.

CDC Trockenfliegen schwimmen super gut. Zum Trocknen benütze ich jeweils ein Papiernastuch, die Fliegen sind so im nu wieder einsatzbereit.

Materialien und deren Verkäufer

Mit hilfreichen Tools kann man eigentlich relativ schnell eine schöne Fliege zu binden. Es gibt diverse Anbieter von Tools, welche ihr in den meisten Fischerläden findet. Ich beziehe meine Ware bei JUST-FISHING, ein Geschäft in meiner Nähe.  Wollte ihr CDC Fliegen nachbinden, empfehle ich euch das CDC Fliegenbindebuch von Marc Petitjean, welches ihr beispielsweise bei Bernard Fishing findet. Die Anleitung von vielen Fliegen sind enorm gut beschrieben, in Wort und Bild.